Die Einleitung....

Eine Weltbild vorgestellt von Markus Merlin
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MarkusMerlin
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Die Einleitung....

Beitrag von MarkusMerlin »

Vor mehr als 2500 Jahren waren "wir" auf diesem Planeten schon mal viel weiter. Auf meinem Weg der spirituellen Suche bin ich schlußendlich draufgekommen, daß es nicht nur in Indien und China große Lehrer wie Buddha Gautama oder LaoTse gab.

Hier, ja genau hier in Mitteleuropa, war man vielleicht sogar noch ein Stück weiter……

Es war die Hochkultur der Kelten mit ihren Druiden, die damals schon einmal ein kulturell "Vereinigtes Europa" schafften, vom nördlichen Schottland bis Norditalien, von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei, wo es heute noch eine keltische Fußballmanschaft gibt: Galatasara Istanbul. Und auch im Neuen Testament schreibt Paulus noch an die Galater (Kelten). Das hat immerhin ein paar hundert Jahre gehalten…..

Aber: das war KEIN Imperium und kein wirklich hierarchisches System. Es war ein Europa der selbständigen Regionen unter der Moderation der Druiden. Erst Cäsar ist es gelungen, einige "Keltenfürsten" mit seiner imperialen Idee zu beglücken und dadurch zum "Alleinherrscher" zu machen.

Die Druiden haben sich auch nicht wirklich in den Vordergrund gespielt. Sie haben in enger Zusammenarbeit - man könnte auch sagen Gewaltenteilung - mit dem jeweiligen "Fürsten" für die Entwicklung der Gemeinschaft gearbeitet.

In diesem Konzept gab es auch keine Religion im heutigen Sinne, es war ein ganzheitlich non-duales Weltbild vorherrschend, in dem die spirituelle Welt (die Kelten nannten diesen Bereich "Anderswelt") nicht als von der materiellen Welt getrennt gesehen wurde. Interessanterweise sah das ein gewisser Jesus auch so…… Heute weiß man, daß das richtig war und ist, sogar unsere "Wissenschaft" bestätigt das mittlerweile unter vorgehaltener Hand.

Dieses ganzheitlich non-duale Bewußtsein müssen "wir" uns wieder erarbeiten, wenn "wir" als Menschheit überleben wollen. Ganz lange werden "wir" nicht mehr Zeit haben, für schlußendlich tödliche imperiale Spinnereien……

Wenn man das Alles mal studiert hat, kommt man drauf, daß es einen übergeordneten Zusammenhang gibt, auf den man sich ganz persönlich einlassen kann. Nach meinem "Rundflug" durch die spirituellen Lehren dieser Welt habe ich mich für den druidischen Pfad entschieden, weil dieser nicht nur spirituell bzw. "rein geistig" ist. Es ist die Überwindung des dualen Denkens, es ist die Einheit von dieser Welt und der "Anderswelt", die Einheit von Geist und Materie und die praktische Anwendung ohne Scheuklappen oder egowahnsinniger Machtgelüste im praktischen Leben. Nach meinen Forschungen waren die Druiden die einzigen, die so ein System schon mal "zum Fliegen" gebracht haben - und das gleich für zwei- oder dreihundert Jahre.

Die ganzheitlich-integrale Philosophie umfaßt das ganz normale Leben, Wissenschaft, Spiritualität, Magie und nicht zuletzt Sexualität und Erotik als liebevollen Ausdruck des SEINS...
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prome141
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von prome141 »

WER HEUTE GEHIRNE UNTERSUCHT

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der stellt fest in einem baby sind alle möglichkeiten von schaltungen im gehirn vorhanden, und es kommt darauf an, in welcher umgebung dieses kind groß wird, und da stellen wir fest, bei uns setzte die anregung zur konkurrenz und ich-behauptung sehr früh ein, weil kinder sich dieses nonverbal von den erwachsenen abschauen. man hat gerade uns mit vorstellungen erzogen, wir durften nur wenig erfahrungen machen, sondern mussten uns dem anpassen was unsere eltern und vor allem später die schule von uns verlangte, taten wir es nicht, wurden wir durch abwertung oder ignoranz bestraft. aus dieser not heraus haben wir uns dann ersatzbefriedigungen geschaffen, und genau davon lebt unser system. wir sind teil einer sucht gesellschaft, die auf der suche nach sich, immer mehr den kick braucht und das hilft dem turbokapitalismus, der unter dem zwang steht immer mehr produzieren zu müssen, wer es nicht konnte, ist längst vom markt verschwunden, so wird uns gleichzeitig die zeit gestohlen, weil wir uns immer mehr der geschwingikeit der mascjinentechnik angleichen müssen, wenn wir weiter finanziert werden wollen, oder den chinesen die mit einem viel geringeren kostenaufwand dinge produzieren, mein pc ist in china hergestellt und wenn ich keine waldviertler schuhe kaufe kommen die auch aus china. sind wir deshalb glücklicher, nein, man hat uns die lebensfreude gestohlen, weil man uns an ein bestrafungs - und belohnungssystem angepasst hat. doch wie können wir aus diesem hamsterad entkommen?

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:schm <3 :schm
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MarkusMerlin
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von MarkusMerlin »

Es wäre ganz einfach - indem wir uns SELBER selbständig und unabhängig machen....

Selbstversorgendes Dorf

So oder so ähnlich.....
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prome141
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von prome141 »

MarkusMerlin hat geschrieben:Es wäre ganz einfach - indem wir uns SELBER selbständig und unabhängig machen....

Selbstversorgendes Dorf

So oder so ähnlich.....
wunderbar und jetzt kommt noch etwas hinzu was noch gar nicht berücksichtigt wurde
Prof. Gerald Hüther - "Discover your potential" - Entrepreneurship Summit 2012 in Berlin

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Merit
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von Merit »

MERLIN hat geschrieben: In diesem Konzept gab es auch keine Religion im heutigen Sinne, es war ein ganzheitlich non-duales Weltbild vorherrschend, in dem die spirituelle Welt (die Kelten nannten diesen Bereich "Anderswelt")
Doch, Markus, es gab eine Religon und die war grausam - guck dir mal die Bilder auf dem Gundestrup - Kessel an, der von Germanen erbeutet und dann im Moor vesenkt wurde. Auf dem Kessel ist ein keltishes Opferfest dargestellt und geopfert wird ein Mensch und zwar dem Cernunnis, dem Hirschgott, der auch dargestellt ist.

Allerdings ist es wahr, die Kelten sind der Begriff für die mitteleuropäische Kultur der Antike, und zwar jetzt mal in Nord - Süd - Richtung gedacht, unten saßen die Mittelmeervölker und oben die "Germanen" und dazwischen auf dem ganzen breiten Gürtel die keltischen Völker. Die Kultur musst du dir ähnlich wie die griechische vorstellen, die auch kein einheitliches Reich und dennoch eine im Großen und Ganzen einheitliche Kultur bildeten.

Ich vermute nur, ihr spiritualisiert die keltische Kultur ziemlich frei nach dem Motto: wir füllen die (hier zahlreichen) Lücken mit Spekulation. Auch wenn du dir die Notizen über die Anderswelt anschaust, wie sie in den Quellen aus dem britischen Mittelalter erhalten sind - da geht es immer ganz konkret zur Sache. Aber es ist auch wahr, weitaus mehr als mit der griechisch - römischen ist unsere Kultur mit der keltischen verwoben (die alten keltischen Feste spielen immer noch eine Rolle und das ist nicht das Einzige). Nur - die Kelten waren insgesamt keine Esoteriker der Vormoderne..
.. wer Schlechtes über den reinen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder auf Erden, noch im Licht..
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prome141
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von prome141 »

Merit hat geschrieben:
MERLIN hat geschrieben: In diesem Konzept gab es auch keine Religion im heutigen Sinne, es war ein ganzheitlich non-duales Weltbild vorherrschend, in dem die spirituelle Welt (die Kelten nannten diesen Bereich "Anderswelt")
Doch, Markus, es gab eine Religon und die war grausam - guck dir mal die Bilder auf dem Gundestrup - Kessel an, der von Germanen erbeutet und dann im Moor vesenkt wurde. Auf dem Kessel ist ein keltishes Opferfest dargestellt und geopfert wird ein Mensch und zwar dem Cernunnis, dem Hirschgott, der auch dargestellt ist.

Allerdings ist es wahr, die Kelten sind der Begriff für die mitteleuropäische Kultur der Antike, und zwar jetzt mal in Nord - Süd - Richtung gedacht, unten saßen die Mittelmeervölker und oben die "Germanen" und dazwischen auf dem ganzen breiten Gürtel die keltischen Völker. Die Kultur musst du dir ähnlich wie die griechische vorstellen, die auch kein einheitliches Reich und dennoch eine im Großen und Ganzen einheitliche Kultur bildeten.

Ich vermute nur, ihr spiritualisiert die keltische Kultur ziemlich frei nach dem Motto: wir füllen die (hier zahlreichen) Lücken mit Spekulation. Auch wenn du dir die Notizen über die Anderswelt anschaust, wie sie in den Quellen aus dem britischen Mittelalter erhalten sind - da geht es immer ganz konkret zur Sache. Aber es ist auch wahr, weitaus mehr als mit der griechisch - römischen ist unsere Kultur mit der keltischen verwoben (die alten keltischen Feste spielen immer noch eine Rolle und das ist nicht das Einzige). Nur - die Kelten waren insgesamt keine Esoteriker der Vormoderne..
warum denn in die ferne schweifen, wenn du die wahrheit vor deiner tür finden kannst?

Das Mysterium vom Untersberg
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Merit
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von Merit »

Axel, die Wahrheit über die Kelten habe ich geschrieben. Alles andere ist moderne Spekulation darüber. Ich verachte diese Spekulationen keineswegs, aber sie sollen sich bitte als das ausgeben, was sie wirklich sind. Das "Alpenparlament" ist auch solch eine Spekulation.
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Gast

Re: Die Einleitung....

Beitrag von Gast »

Na ja, mit heutiger "wissenschaftlicher Denke" ist mythischen Bildern ja wohl nicht wirklich beizukommen. Und selbst die Mythen selbst sind ja wohl in einem ganz anderen Sprachverständnis verfasst, als wir heute "wissenschaftlich" hineininterpretieren. Und dann haben wir da noch Interessengruppen, die - vorsichtig ausgedrückt - gar nicht daran interessiert waren, Informationen aus dieser Zeit überhaupt zuzulassen. Was haben wir dann jetzt vor uns? Erzählungen von Leuten aus dem vielleicht 11. oder 12 Jht über die Zeit vom 6. bis 2. vorchristlichen Jahrhundert. Sehr glaubwürdig. Und ein paar Infos von Cäsar (!) und ein paar Griechen, die auch nur dual gedacht haben. (o.k. ich weiß, nicht alle).

...und es ist tatsächlich noch viel schlimmer. Die heutige "wissenschaftliche Denke" ist eindeutig dual geprägt. Na ja, das sind immerhin auch schon fast 2000 Jahre. Mit ganzheitlich non-dualem Denken sieht die Welt halt nicht so schwarz-weiß aus. Und schon gar nicht bloß zweidimensional.....

Wenn es jemand gibt, der diese "Schwelle" einigermaßen überschritten hat, dann ist das Jean Markale z. B. in seinem Buch "Merlin". Das kann man auch selber nachvollziehen, wie der da akribisch Fakten und Indizien zusammenbastelt.
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prome141
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von prome141 »

Ja, doch wen kümmerts. Wenn ein Kind in eine Welt wächst, die heute gewaltfreier ist, brauche ich die Brutusse und Cäsaren nicht mehr. Geschichte war immer die Geschichte der Mächtigen, die mit dem Volk gespielt haben, einer musste ja ihr Vergnügen bezahlen und das waren die, die im schweiße ihres Angesichts das Brot verdienen mussten. Das ist heute in der Tauschgesellschaft nicht mehr so nötig. deshalb heiterkeit ist das gebot der stunde

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Merit
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von Merit »

Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen dem bewussten Unterdrücken von Wahrheiten und faktischer Nachkontrolle mystischer Assoziationsketten. Wer über "die Kelten" reden will, muss zunächst die archäologischen Fakten kennen, dann die literarischen Quellen zur Kenntnis nehmen und dann kann er drüber sprechen. Wo also ist in den benannten Quellen von dem die Rede, wovon Markus spricht? Ich habe nichts gefunden, auch in den mittelalterlichen Texten nicht. Mit welchem Recht also spricht er den Kelten diese Dinge zu?

Ich bin aber gern bereit, diese Gedanken als moderne Gedanken zu akzeptieren, Es müssen nicht die Kelten sein, Markus, es darf auch der sein, der diese Gedanken wirklich hatte, darum geht es mir.
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MarkusMerlin
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von MarkusMerlin »

Natürlich sind es "moderne" Gedanken. Warum dürfen die "alten" Druiden keine modernen Gedanken gehabt haben? Wer sich mit Kelten beschäftigt, weiß zumindest, daß die "Quellen" vor der gallorömischen Phase extrem wenig ergiebig sind. Und die gallorömische Phase ist ja wohl die Anpassung an das imperiale System. Schon mögliche "Protokelten" haben den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten kontrolliert. Die späteren "richtigen" Kelten haben ganz offensichtlich schon Welthandel betrieben. Und da sollen die neugierigen Druiden nix von der spirituellen Entwicklung der Welt mitbekommen haben?

Was aber ganz sicher ist, die römische Kirche hat jede Information aus dieser Zeit vernichtet. Und Nachgewiesenerweise nicht nur keltische Überlieferungen, sondern auch "christliche" Überlieferungen, die ihnen nicht in den Kram gepasst haben. Sie waren da sehr gründlich, wie man an Nag Hammadi und Qumran sehen kann. Hätte man die nur 200 Jahre früher gefunden, wüssten wir ganz sicher nix davon.

Natürlich gibt es keine archäologischen Funde - wo kein Tempel und keine Götterfiguren - weil keine Götter - was will man da finden?

Und warum sollen ausgerechnet die Druiden einfältiger als die Inder und die Chinesen und die Ägypter und..... gewesen sein?

Vielleicht solltest Du wirklich mal Jean Markale lesen.
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prome141
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von prome141 »

die gesellschaften waren jenseits der naturvölker immer machtapparate, die auf kosten anderer gelebt haben, das ist heute noch so, mal sehen was der neue papst tun kann. mich interessiert die vergangenheit nur, wenn wir daraus lernen, das ist bis heute nicht erfolgt, wir werten die einen auf die anderen ab, das ist der altbekannte dualismus, der kein ergebnis liefert.
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Merit
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von Merit »

Nee, Markus, es gab bei den Kelten jede Menge Götter.. aber man weiß nicht, was sie den Kelten waren. Warum soll man nicht.. nun, man soll nicht etwas zu etwas zu machen suchen, was es nicht ist. Wir wissen nicht, welches Wissen die Druiden hüteten, wir wissen nur, dass sie es taten. Aber wir haben auf der anderen Seite jedes Recht, unsere Ideen ganz ohne Bezug auf irgendetwas Altes zu äußern, wenn wir das Bedürfnis haben. Sich immer auf etwas angeblich schon Vorhandenes beziehen zu müssen ist meines Erachtens eine Unsitte, die nur unsere Angst davor offenbart, als Wir Selbst in Erscheinung zu treten - warum eigentlich?
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MarkusMerlin
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von MarkusMerlin »

Es ist keine "Angst" vor irgendetwas. Schau Dir doch die Zeit um 600 vuZ an. Da wurden genau die spirituellen Ansätze "geschaffen", die heute wieder aktuell hervorkommen. Warum soll ich die als Neu verkaufen? Zwischendrin wurden dann "Religionen" erzeugt, um die Leute maximal auszubeuten und die Erkenntnisse möglichst wieder auszulöschen. Daher kommt das als relativ "Neu" daher, weil der Durchschnitts-Bildungsbürger gar keine Ahnung davon hat. Und jetzt macht man zwar keine Religion mehr draus - dafür gibt's jetzt den Esoterikmarkt. Da kann man das auch wieder so hinbiegen, daß die Leute zahlen.
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prome141
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von prome141 »

die moderne gehirnforschung widerlegt all diese ansätze, sie zeigt ein kind kommt mit allen anlagen in diese welt und wird dann von den vorstellungen seiner umwelt begrenzt. ängste treten auf und damit verschiedene bewältigungsstrategien. der nostalgische rückblick in eine zeit wo die welt noch in ordnung schien verkleinert nicht diese angst, somt kann diese sichtweise keine relevanz besitzen.

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Merit
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von Merit »

MarkusMerlin hat geschrieben:Es ist keine "Angst" vor irgendetwas. Schau Dir doch die Zeit um 600 vuZ an. Da wurden genau die spirituellen Ansätze "geschaffen", die heute wieder aktuell hervorkommen. Warum soll ich die als Neu verkaufen? Zwischendrin wurden dann "Religionen" erzeugt, um die Leute maximal auszubeuten und die Erkenntnisse möglichst wieder auszulöschen. Daher kommt das als relativ "Neu" daher, weil der Durchschnitts-Bildungsbürger gar keine Ahnung davon hat. Und jetzt macht man zwar keine Religion mehr draus - dafür gibt's jetzt den Esoterikmarkt. Da kann man das auch wieder so hinbiegen, daß die Leute zahlen.
Was soll denn genau um 600 ante passiert sein? Wo steht denn was darüber?

Ich würde eher sagen, dass in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts etwas hervor gekommen ist, das dann den Esoterikmarkt geschaffen hat. Das begann mit dem Interesse am Okkulten im neunzehnten Jahrhundert und dieses begann als Opposition gegen ein langweilig gewordenes angelsächsisches Christentum. Der Esoterikmarkt ist dann die Kirche einer neuen Religion geworden und ihr Katechismus und ihre Dogmatik. Und die neuen Kelten sind auch ein Stückchen davon. Na gut, wenn's denn gefällt, ich sag ja nichts dagegen, nur bitte, man sage es ehrlich, dass man die Kelten mal eben neu erfunden hat. Die Ideen sind doch trotzdem gut.
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MarkusMerlin
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von MarkusMerlin »

Ja, man hat die Kelten neu erfunden. Aber man wirft sie mit den Griechen und Römern in einen Topf. Mit meiner Theorie steh ich da ziemlich alleine da......

Um 600 ante war die Zeit von Buddha, Laotse, die vedischen damals noch nicht Schriften, die ägyptische Theologie - schon viel älter aber immer noch, da war ein richtiger spiritueller Aufbruch, der mit der heutigen Esoterik nix am Hut hat. Erst anschließend wurden "Religionen" erfunden, um die Leute wieder einzufangen. Was ja sehr gut gelungen ist......

Die heutige Esoterikszene hat ja auch schon wieder solche Tendenzen. Deshalb presst man die Druiden eben auch in ein duales System.
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von Merit »

MarkusMerlin hat geschrieben:Ja, man hat die Kelten neu erfunden. Aber man wirft sie mit den Griechen und Römern in einen Topf. Mit meiner Theorie steh ich da ziemlich alleine da......

Um 600 ante war die Zeit von Buddha, Laotse, die vedischen damals noch nicht Schriften, die ägyptische Theologie - schon viel älter aber immer noch, da war ein richtiger spiritueller Aufbruch, der mit der heutigen Esoterik nix am Hut hat. Erst anschließend wurden "Religionen" erfunden, um die Leute wieder einzufangen. Was ja sehr gut gelungen ist......

Die heutige Esoterikszene hat ja auch schon wieder solche Tendenzen. Deshalb presst man die Druiden eben auch in ein duales System.
Die Veden sind älter. Laotse wahrscheinlich auch. Aber alle deine Bemühungen ändern nichts daran, dass nicht die Kelten gemeint sind und nicht die Druiden, von deren Lehren man nichts weiter weiß als dass wie in allen Naturreligionen Immanenz und Transzendenz aufs Engste miteinander verbunden sind. DAS nämlich meint deren Anderswelt. Es ist dieselbe wie diese Welt nur in Transzendenz - ähnlich war es übrigens auch bei den Ägyptern. Und ähnlich ist es heute noch in der Gnosis "das Reich ist über die Erde gebreitet".. das meint ja genau dies. Es gibt kein Jenseits und es gibt kein Diesseits und damit ist der ganze keltische Opferkult schon mal futsch und die keltischen Götter ebenfalls und dieser Gedanke, dass sie futsch wären, ist nicht keltisch. Sondern der ist modern. Aber wenn wir "Kelten" sagen, müssen wir uns an das halten, was bei den Kelten Mode war, ansonsten müssen wir eine andere zeitgemäße Benennung finden.

Die Religionen kamen übrigens nicht später, nur der Monotheismus kam später, aber auf den ist geschissen...
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MarkusMerlin
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von MarkusMerlin »

Na ja, die Kelten haben ja auch selber gar nicht gewußt, daß sie Kelten sind. Und wie kommst Du auf den ganzen "keltischen Opferkult"? Das ist doch gallorömisch. Und glaubst Du wirklich, daß sich ausgerechnet die Druiden gegen den "Mainstream" gestellt haben? Und was bei den "alten" Kelten wirklich Mode war, wissen wir ja gar nicht. Überlieferungen gibt's nur aus der gallorömischen Phase oder aus dem späten Mittelalter(!). Wahrscheinlich glaubst Du auch an den Weihnachtsmann/Christkind.

Warum, glaubst Du, gibt's denn keine direkten Überlieferungen von den alten Kelten? Na? Schreiben haben sie sehr wohl gekonnt.....
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von Merit »

MarkusMerlin hat geschrieben:Na ja, die Kelten haben ja auch selber gar nicht gewußt, daß sie Kelten sind. Und wie kommst Du auf den ganzen "keltischen Opferkult"? Das ist doch gallorömisch. Und glaubst Du wirklich, daß sich ausgerechnet die Druiden gegen den "Mainstream" gestellt haben? Und was bei den "alten" Kelten wirklich Mode war, wissen wir ja gar nicht. Überlieferungen gibt's nur aus der gallorömischen Phase oder aus dem späten Mittelalter(!). Wahrscheinlich glaubst Du auch an den Weihnachtsmann/Christkind.

Warum, glaubst Du, gibt's denn keine direkten Überlieferungen von den alten Kelten? Na? Schreiben haben sie sehr wohl gekonnt.....
Sie konnten nicht schreiben, Markus. Die sogenannte Ogham - Schrift ist nur eine der ersten Schriftstufen überhaupt, so wie die ersten Hieroglyphen und Keilschriftzeichen - sie ist nicht literaturfähig. Der Opferkult ist auf dem Gundestrup - Kessel minutiös dargestellt. Und die umfriedeten Areale der Keltern (Roquepertuise) sind nicht gallorömisch mit ihren Nischen für die abgeschlagenen Köpfe..

die Druiden haben sich gegen gar nichts gestellt, sie haben die Naturreligion der keltischen Völker verwaltet - soviel man von Griechen und Römern über sie hört, denn selber sagen sie außer Diviciacus ja nichts. Und der sagt es Caesar und der macht etwas daraus. Aber wir haben diverse Mitteilungen über die Inselkelten - darunter auch manch wirklich wertvolles Stück, nur was da steht, ist ganz anders als was die Neukelten machen.. da habe ich Schätze gefunden .. aber neukeltische waren es nicht.
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Re: Die Einleitung....

Beitrag von prome141 »

@MarkusMerlin
schau dir doch einmal dies Video an, leben nicht diese menschen, wie die Urvölker vor den kelten gelebt haben, ohne zahl und zeit und gerade deshalb glücklich?
https://www.youtube.com/watch?v=1ZTdGuyut-8
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